Einführung in

Entwicklungsländerstudien

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8. Grundgegebenheiten: Tierische Produktion

7. Geflügel: 2. Enten


zusammengestellt von Alois Payer

herausgegeben von Margarete Payer

mailto: payer@hdm-stuttgart.de


Zitierweise / cite as:

Entwicklungsländerstudien / hrsg. von Margarete Payer. -- Teil I: Grundgegebenheiten. -- Kapitel 8: Tierische Produktion. --7. Geflügel. -- 2. Enten / zusammengestellt von Alois Payer. -- Fassung vom 2001-02-20. -- URL: http://www.payer.de/entwicklung/entw0872.htm. -- [Stichwort].

Erstmals publiziert: 2000-05-26

Überarbeitungen: 2001-02-20 [Update]

Anlass: Lehrveranstaltung "Einführung in Entwicklungsländerstudien", HBI Stuttgart, 1998/99

Unterrichtsmaterialien (gemäß § 46 (1) UrhG)

©opyright: Dieser Text steht der Allgemeinheit zur Verfügung. Eine Verwertung in Publikationen, die über übliche Zitate hinausgeht, bedarf der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeberin.

Dieser Text ist Bestandteil der Abteilung Entwicklungsländer von Tüpfli's Global Village Library.


Skript, das von den Teilnehmern am Wahlpflichtfach "Entwicklungsländerstudien" an der HBI Stuttgart erarbeitet wird.


0. Übersicht




Abb.: Ente (©IMSI)


Audio: Entengequake


1. Zoologische Systematik



2. Verbreitung von Enten und Gänsen und Eignung für Entwicklungsländer


"Enten- und Gänsehaltungen gibt es wegen der Möglichkeit, diese Tiere in Kleinbetrieben mit einfachsten Mitteln und ohne kostspielige Einrichtungen halten zu können, in der ganzen Welt. Fast überall hat man ihre Vorzüge erkannt und weiß sie zu nutzen. Vielfach gilt die Gans als „Schaf" und die Ente als „Schwein" des kleinen Mannes. Freilich gibt es Bestände in allen Größen, wobei weltweit die Kleinhaltungen überwiegen.

In vielen Ländern gibt es aber auch hochentwickelte Gänse- und Entenfarmen mit industrieller Haltungsweise und beeindruckenden Produktionszahlen. Mit dem Aufkommen leistungsfähiger Kühlanlagen gegen Ende des vorigen Jahrhunderts entstanden in überseeischen Ländern schon damals Entenfarmen, die beträchtliche Mengen gefrorener Enten nach Europa und Nordamerika verschickten. Von Australien wurden nach der Jahrhundertwende Hunderttausende gefrorener Enten nach Großbritannien ausgeführt. Seither haben auch die europäischen Länder, besonders Großbritannien, Holland, Deutschland, Dänemark und die osteuropäischen Staaten, und hier vor allem Polen, Ungarn und die GUS-Staaten beträchtliche Produktionen, vorwiegend in Großbetrieben. Dagegen werden beispielsweise in Frankreich Enten und Gänse meistens bäuerlich gemästet. Im südlichen Europa ist Enten- und Gänsehaltung weniger verbreitet. In den USA liegt der Schwerpunkt der Entenhaltung in Großfarmen und wegen günstiger Produktionsbedingungen in den flachen Lagunen und Seewasserflüssen am Long Island Sound unweit New Yorks; aber auch in den südlicheren Unionsstaaten werden Großfarmen betrieben. In Asien, besonders in China, Indien und Indonesien ist bäuerliche Enten- und Gänsehaltung ebenfalls weit verbreitet: auch Großfarmen oder kommunale Großhaltungen sind vorhanden oder im Aufbau.

In subtropischen Ländern, zum Beispiel in Ägypten, mit seiner auf dem Nil und im Nildelta Jahrtausende alten Tradition der Enten- und Gänsehaltung, wird sie neuerdings vermehrt mit Fischzucht kombiniert. Infolge der vermehrten Wasserflora durch die Ausscheidungen des Wassergeflügels wird das Nahrungsangebot für die Fische gesteigert. Allein bei Ismailia am Suezkanal wurden wöchentlich so bereits 1986 zwischen 30 und 40tausend Enten produziert. Dementsprechend hat die Fischzucht zugenommen, wobei deren Kosten sich durch die Entenhaltung um 30 % verminderten. Auch am Assuan-Staudamm wird diese kombinierte Haltung praktiziert. Inzwischen erzeugt Ägypten jährlich ca. 6 Millionen Enten für eine Bevölkerung von über 40 Millionen.

Der Vorsitzende der "International Seafood Conference" veröffentlichte 1983 einen Aufsatz über Gewässer-Farmentwicklungen in Südchina, wo Enten mit Karpfen und Süßwasserkrebsen in biologischer Übereinstimmung so gehalten werden, dass pro Hektar Wasserfläche jährlich 26 Tonnen Enten, 11 Tonnen Karpfen und 1 Tonne Krebse erzeugt werden können; Zahlen, die ein Praktiker nicht unbesehen wird übernehmen können. Bei dieser kombinierten Haltung werden nur die Enten gefüttert, deren Ausscheidungen angeblich ein so intensives Wachstum von Kleinlebewesen und Pflanzen bewirken, daß die Karpfen und Krebse damit ernährt werden können. Zweifellos wird es bei dieser Form der Haltung sehr darauf ankommen, dass Enten und Fischbesatz mit Wasserfläche und -volumen in ausgewogenem Verhältnis gehalten werden, damit das Gewässer keinesfalls verjaucht. Im übrigen sind in China Enten und Gänse wegen ihrer einfachen Haltung hauptsächliche Fleischlieferanten, was der den Weltmarkt beherrschende Anfall an Rohfedern und -daunen von dort beweist."

[Luttitz, Horst von: Enten und Gänse halten. -- 3. Aufl. -- Stuttgart : Ulmer, ©1997. -- ISBN 3800173514. -- S. 10 - 11. -- {Wenn Sie HIER klicken, können Sie dieses Buch bei amazon.de bestellen}]


3. Allgemeines


Lernziele landwirtschaftlicher Beratung in Entenhaltung
  1. "Feed, water, and care for the ducks and guineas during training on a daily rotating basis.
  2. Compare different breeds of ducks and their purpose in regard to meat and egg production.
  3. Contrast and compare duck management in regards to rearing, feeding, and disease control.
  4. Define and discuss mayor duck diseases, their prevention, and control.
  5. Identify major advantages in raising ducks compared to other fowl.
  6. Identify advantages of raising guinea fowl with other fowl.
  7. Compare management practices for guinea fowl with other types of fowl."

[Guidelines and references : Livestock training component / Peace Corps. -- Small Animal Husbandry. -- Washington, DC : Peace Corps, 1985. -- [From: Agricultural Development Workers Training Manual. -- Volume IV: Livestock]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]

"Die Ente ist ein Haustier mit weltweiter Verbreitung, das zur Gewinnung von Fleisch und Federn, in manchen Gebieten zusätzlich auch noch zur Eierproduktion, gehalten wird. Während in Europa die Entenhaltung im Vergleich zur Hühner- und Gänsehaltung von drittrangiger Bedeutung ist, stellt die Hausente in Südostasien, in Lateinamerika und in einigen afrikanischen Lindern ein ernährungswirtschaftlich wichtiges Hausgeflügel dar.

Die Abstammung der rezenten Hausentenrassen von der Stockente (Anas platyrhynchos Linne, 1755) hat bereits Ch. Darwin (1809- 1882) wissenschaftlich begründet."

[Benecke, Norbert <1954 - >: Der Mensch und seine Haustiere : die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung. -- Stuttgart : Theiss, ©1994. -- ISBN 3806211051. -- S. 379]

"Eine wichtige Voraussetzung für die Domestikation der Ente war die Reduktion des Flugvermögens. Die Wildform, die Stockente, ist ein kräftiger und ausdauernder Flieger. Interessanterweise sind die meisten rezenten Entenrassen flugunfähig; nur die Zwergenten und die Hochbrutflugenten, die der Stockente in Körpergroße und Wuchsform noch sehr nahe stehen, haben das Flugvermögen bewahrt. Der Verlust des Flugvermögens steht in engem Zusammenhang mit der Zunahme der Körpergröße. Die Tragfläche des Flügels wird bei steigender Körpermasse im Verhältnis kleiner, die Flächenbelastung aber stärker, so dass Flugunfähigkeit eintritt. In deren Folge verringert sich die Höhe und Fläche des Brustbeinkamms, der Ansatzstelle für die Flugmuskulatur, worauf schon Ch. Darwin (1809- 1882) hingewiesen hat. Der mit der Zunahme der Körpermasse gepaarte Verlust des Flugvermögens lässt sich, wie experimentelle Studien zeigen, bereits innerhalb weniger Entengenerationen erreichen. Augenscheinlich kam diesem Merkmalspaar ein hoher Selektionswert in der Entendomestikation zu."

[Benecke, Norbert <1954 - >: Der Mensch und seine Haustiere : die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung. -- Stuttgart : Theiss, ©1994. -- ISBN 3806211051. -- S. 382]

Kennzahlen für Enten
Pekingenten Warzenenten
Legebeginn 20 - 24 Wochen 28 Wochen
Paarungsverhältnis 1 Erpel für 5 Enten
Eizahl in einer Legeperiode 150 - 180 Eier 60 - 90 Eier
Eigewichte 60 - 80 g 80 - 90 g
Dauer der Legeperiode 8 - 10 Monate 5 Monate
Wärmebedarf in der ersten Lebenswoche 30°C 35°C
Mastdauer 7 - 8 Wochen Weibchen:
8 - 9 Wochen
Männchen:
9 - 11 Wochen
Futterverbrauch 9 - 10 kg 5 - 7 kg 10 - 12 kg
Brutdauer 28 Tage 35 Tage
Unterbringung je m² Stallfläche 4 Stück 3 Stück
Auslauffläche je Tier 12 - 15 m²

[Kennzahlen nach: Altrichter, Gerhard ; Braunsberger, Franz: Bäuerliche Geflügelhaltung : Produktion und Vermarktung von Eiern und Qualitätsgeflügel. -- 2., überarbeitete Aufl. -- Klosterneuburg : Österreichischer Agrarverlag, ©1997. -- ISBN 3704012254. -- S. 279 - 281. -- {Wenn Sie HIER klicken, können Sie dieses Buch bei amazon.de bestellen}]


4. Verbreitung der Hausenten und Eignung für Entwicklungsländer


In der folgenden Übersicht werden einzelne Länder nur aufgeführt, wenn ihr Entenbestand über 5 Mio. Tiere beträgt.

Weltbestände an Enten 1999
Welt 830 Mio.
Asien 720 Mio.
Europa 65 Mio.
Lateinamerika und Karibik 21 Mio.
Afrika 16 Mio.
USA und Kanada 8 Mio.
Ozeanien 0,5 Mio.
China 561 Mio.
Vietnam

50 Mio.

Indonesien

28 Mio.

Frankreich 23 Mio.
Ukraine 22 Mio.
Thailand 20 Mio.
Bangladesh 13 Mio.
Malaysia 13 Mio.
Philippinen 10 Mio.
Brasilien 9 Mio.
Ägypten 9 Mio.
Mexiko 8 Mio.
Myanmar (Birma) 6 Mio.
USA 6 Mio.
Zum Vergleich: Deutschland 2,6 Mio.

[Quelle: FAOSTAT. -- URL: http://apps.fao.org/lim500/nph-wrap.pl?Production.Livestock.Stocks&Domain=SUA&servlet=1. -- Zugriff am 2000-03-30]


Die FAO-Broschüre:

Laughlin, Tom: Raising ducks. -- Rome : FAO. -- [Vol.] 1.: How to begin. -- 1990. -- (Better farming series ; 39). -- ISBN 92-5-102939-3. -- Auch enthalten auf: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- . -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}

gibt folgende Gründe an, im Kleinbetrieb Enten zu halten:

  1. "Ducks lay eggs and give meat. They are good to eat and very good for you.
  2. By raising ducks you will have mom food. This will help to feed your family and keep it strong and healthy.


    [Abb.:] Family

  3. Ducks are easy to raise. They need less care than chickens. Ducks are strong and hardy. They do not get sick easily.
  4. With very little time and work you can raise a small flock of ducks.


    [Abb.:] Small flock of ducks

  5. If your family is not too big you may not need all of the eggs and all of the meat for food. Then, you can sell what you do not use to your neighbours or at the market.


    [Abb.:] At the market

  6. With more food and with the money you get by selling eggs and meat you and your family can live better.
  7. However, if your family is too big you will need to raise many more ducks if you are to have enough eggs and meat to eat and to sell at the market.


    [Abb.:] Too big family"


Entenhaltung kann in Entwicklungsländern profitabel sein, wie folgende Erfolgsstory aus den Philippinen zeigt:

"Raising ducks may be a profitable project, especially in a rice-growing area with sufficient supply of water. Based on the experience of Mr. Antero Villareal of Barangay Plaridel, Llanera, Nueva Ecija, who started with only 200 ducklings in his 500-sq-m backyard and P7,000 as seed capital, a net profit of P17,850 from sales of fresh duck eggs was realized after five months. In 1987, he again bought 2,500 female ducklings at P8.50 each from Pampanga. He earned a net profit of P 150,000 from the eggs laid by 900 ducks in 1989 and used the money to buy the 20,000 sq m ricefield he is cultivating.

Today, he owns a balut [bis kurz vor Federbildung am Embryo bebrütete Enteneier, eine beliebte Delikatesse der Philippinen] factory and his 800 ducks provide most of his freshegg requirements: 600 for sale daily; 2,000 for salted eggs; 12,000 for balut production every three days; and 3,000 for hatching every week. His market extends up to the Munoz-San Jose City area."

[Livelihood options for coastal communities / IIRR. -- Cavite, Philippines: International Institute of Rural Reconstruction (IIRR), [1995].. -- ISBN: 0-942717-64-3. -- [Darin: Duck raising]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


5. Zum Verhalten von Enten


Abb.: Verteilung des Verhaltens von Peking- und Moschusenten

[Quelle der Abb.: Reiter, K.: Zum Verhalten von Enten. -- In.: Jahrbuch für die Geflügelwirtschaft : Jahrbuch des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. und seiner Mitgliedverbände. -- Stuttgart : Ulmer. -- ISSN 0447-2713
[Jahrgang] 2000. -- ©1999. -- ISBN 3800138042. -- S. 138]

"Sozialverhalten: Eine Dominanzhierarchie wird bei den Pekingentenküken nicht aufgebaut. Ab dem dritten Lebenstag erkennen sich die Tiere in kleinen Gruppen, fremde Tiere werden angegriffen. In großen Gruppen kennen sich die Tiere nicht individuell, kleinere, hinzugesetzte Entenküken werden aber dennoch angegriffen.

Von großer Bedeutung ist, dass die Tiere nach dem Schlupf ihre Mutter oder Geschwister kennen. Die Bindung an die Mutter oder Geschwister erfolgt in einem Lernvorgang. Das gelernte 'Bild' bleibt über einen längeren Zeitraum stabil und wird insbesondere am ersten Tag nach dem Schlupf gefestigt. Dieser Vorgang wird als Prägung bezeichnet. Bei mutterloser Aufzucht wird das Bild des Artgenossen 'eingeprägt'. Eine Rangordnung innerhalb der Gruppen von adulten Tieren gibt es nicht, somit auch keine ranghöchsten Tiere wie bei Hühnervögeln. Bei sozialen Auseinandersetzungen können Angriffs-, Droh- und Fluchtverhalten auftreten. Insbesondere bei Konkurrenz um Futter oder den Sexualpartner kann agonistisches Verhalten beobachtet werden. Pekingenten zeigen häufig die Aggression hemmenden Verhaltensweisen wie 'Antrinken' oder 'Scheinputzen'.

Bei Moschusenten wird dagegen eine Rangordnung aufgebaut. Die Moschuserpel kämpfen hart um ihre Rangposition."
[Reiter, K.: Zum Verhalten von Enten. -- In.: Jahrbuch für die Geflügelwirtschaft : Jahrbuch des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. und seiner Mitgliedverbände. -- Stuttgart : Ulmer. -- ISSN 0447-2713
[Jahrgang] 2000. -- ©1999. -- ISBN 3800138042. -- S. 139 - 140]


6. Nahrungsaufnahme von Enten


What can ducks eat?

What ducks eat

[ Laughlin, Tom: Raising ducks. -- Rome : FAO. -- [Vol.] 1.: How to begin. -- 1990. -- (Better farming series ; 39). -- ISBN 92-5-102939-3. -- Auch enthalten auf: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- . -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


"Hausenten und Moschusenten weisen ein breites Spektrum von Techniken zur Nahrungsaufnahme auf, wenn sie auf Ausläufen und an Teichen gehalten werden. Beobachtungen von SZIJJ (1965) am Bodensee erbrachten, dass Stockenten rund 40 % des Futters gründelnd, 40% schwimmend mit dem Kopf unter Wasser, 10% seihend an der Wasseroberfläche und 10 % auf dem Land aufnahmen. Die Häufigkeit der verschiedenen Techniken der Nahrungsaufnahme variiert und stellt eine Anpassung an das Nahrungsangebot dar. Die Nahrungsaufnahme bei Enten erfolgt meist von Einbruch der Abenddämmerung an bis in die Morgenstunden. Wilde Moschusenten sind meist dämmerungsaktiv. Enten besitzen einen sogenannten Seihschnabel, der relativ lang und breit ist. Durch das Seihen filtern die Enten mittels Lamellen am Schnabelrand und der Zunge die Nahrung aus dem Wasser. Die Futtergrundlage der Stockente besteht aus einem breiten Spektrum tierischer und pflanzlicher Nahrung. Die tierische Nahrung kann sich aus bis zu 80 verschiedenen Tierarten zusammensetzen, u. a. Würmer, Schnecken, Muscheln, Insektenlarven, Land- und Wasserinsekten, Krebstiere, Kaulquappen und junge Frösche. Die pflanzliche Nahrung besteht aus Samen und Früchten (u. a. von Erlen, Birken, Eichen, Gräsern, Kartoffeln) sowie Pflanzenteilen, Trieben, Blättern und Wurzelteilen von Sumpf-, Land- und Wasserpflanzen. Es wurden insgesamt 76 verschiedene Pflanzenarten differenziert.

Hausentenküken bevorzugen nach dem Schlupf mehlförmiges Futter (<2 mm-Teilchen), ab dem 3. Lebenstag Futterteilchen mit 3 mm Durchmesser und ab dem 3. Lebenstag Futter mit 5 mm Durchmesser. Mehlförmiges Futter kann von der Ente nicht sicher fixiert und im Schnabel transportiert werden, wodurch hohe Futterverluste (bis 10 %) entstehen können. Durch eine dem Verhalten angepasste Troggestaltung lassen sich die Futterverluste reduzieren.

Mastenten nehmen ihre Nahrung in 12-18 Mahlzeiten auf, wobei sie zwischen Trog und Tränke wechseln. Die Mahlzeiten dauern im Durchschnitt 8 Minuten. Die Zeit für die Futteraufnahme von Pellets macht bei Hausenten und Moschusenten nur ca. 2-5 % der Gesamtaktivität über 24 Stunden aus. Das 'Durchschnattern' der Einstreu oder des Grases wird auch zum Nahrungsaufnahmeverhalten gezählt. Diese Verhaltensweisen nehmen bei der Pekingente einen Anteil von ca. 15 % und bei der Moschusente von 11 % der Gesamttageszeit ein.

Ein weiteres Verhalten, das zur Nahrungsaufnahme zählt, ist das Trinkverhalten. Bei Enten ist eine Kombination des Saugtrinkens und des Schnabelheben-Trinkens ausgeprägt. Beim direkten Trinken der Hausenten wird der Schnabel nur 3-5 mm in das Wasser eingetaucht. Ein Trinkvorgang dauert im Durchschnitt 2,8s, wobei rund 1,9g Wasser aufgenommen werden. Nach Wasserentzug können bis maximal 3,5 g je Schluck getrunken werden. Über einen Zeitraum von 11 min können dann 225 g aufgenommen werden. Pekingenten trinken und durchseihen das Wasser rund 10 % und Moschusenten ca. 6 % des Tages. Für die Futteraufnahme, Wasseraufnahme und zum Durchschnattern der Einstreu oder von Gras benötigen die Pekingenten zusammen 40 % des Tages, dies entspricht der Zeit, die auch die Stockente dafür aufwendet (40-60 %)

Die Mularden, die Kreuzung zwischen Moschuserpel und Pekingente, stehen hinsichtlich ihres Verhaltens zwischen beiden Arten."

[Reiter, K.: Zum Verhalten von Enten. -- In.: Jahrbuch für die Geflügelwirtschaft : Jahrbuch des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. und seiner Mitgliedverbände. -- Stuttgart : Ulmer. -- ISSN 0447-2713
[Jahrgang] 2000. -- ©1999. -- ISBN 3800138042. -- S. 137 - 138]


7. Gesundheitsprobleme von Enten


"Predators are the most important cause of losses in farm flocks. Ducks are almost incapable of defending themselves, and losses from dogs and poachers can be high. Locking them in at night both protects the birds and prevents eggs from being wastefully laid outside.

Ducks do suffer from some diseases, mainly those traceable to mismanagement such as poor diet, stagnant drinking water, moldy feed or bedding, or overcrowded and filthy conditions.

Of all poultry, they are the most sensitive to aflatoxin, which usually comes from eating moldy feed.

They are also susceptible to cholera (pasteurellosis) and botulism, either of which may wipe out entire flocks.

Duck virus enteritis (duck plague) and duck virus hepatitis also can cause severe losses."

[Microlivestock : little-known small animals with a promising economic future / Board on Science and Technology for International Development (BOSTID). -- Washington, DC : National Academy Press, Washington, 1991. -- [Darin: Ducks, Muscovy]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


8. Entenzucht und Entenrassen



Abb.: Grundtypen der Wirtschaftsenten

[Quelle der Abb.: [Laughlin, Tom: Raising ducks. -- Rome : FAO. -- [Vol.] 1.: How to begin. -- 1990. -- (Better farming series ; 39). -- ISBN 92-5-102939-3. -- Auch enthalten auf: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- . -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]

"Im Vergleich zum Haushuhn weisen die rezenten Hausenten eine bedeutend geringere Formenvielfalt auf. Die heute lebenden Entenrassen lassen sich im wesentlichen auf zwei Grundformen zurückführen,

Die sogenannten Landenten sind das Ergebnis der jahrhundertelangen Entenhaltung vor allem im europäischen Raum. Es handelt sich um Entenformen, die schwerer sind als die Stockente, ihr aber im Habitus noch sehr ähneln. Sie sind heute zum großen Teil durch produktivere Rassen verdrängt worden. Aus den Landenten sind u. a. solche Rassen hervorgegangen wie

In Südostasien hat die Entendomestikation Hausentenformen mit steiler Körperhaltung, die Pinguinenten, hervorgebracht. Aus ihnen sollen sich die Entenrassen mit aufrechtem Körper herleiten, wie


Abb.: Indische Laufente

[Quelle der Abb.: Barry Koffler. -- http://www.cyborganic.com/people/feathersite/Poultry/Ducks/Runners/BRKRunners.html. -- Zugriff am 2000-03-29]

Eine kulturgeschichtlich bemerkenswerte Entenrasse ist die Indische Laufente. Es sind leichte Tiere mit steiler Körperhaltung, der Körper ist flaschenförmig. Jene typische Körperform und die beachtliche Fähigkeit zum Laufen sind das Ergebnis einer ganz speziellen Haltungsweise. Diese Enten werden von ihren Besitzern oft über weite Strecken zum Markt getrieben. Während dieser Wanderung, die mehrere Wochen dauern kann, ernähren sich die Enten von dem, was sie am Wegesrand bzw. auf den naheliegenden Feldern finden. Das Laufen über weite Strecken hat bei ihnen zur Herausbildung jener auffälligen Körperform geführt." Wegen ihrer Vorliebe für Schnecken werden Indische Laufenten auch in Europa gerne in Hausgärten zur biologischen Schneckenbekämpfung gehalten.


Abb.: Khaki-Campbell-Ente

[Quelle der Abb.: Barry Koffler. -- http://www.cyborganic.com/people/feathersite/Poultry/Ducks/Campbells/BRKKhakis.html. -- Zugriff am 2000-03-29]

"Auch durch Kombinationskreuzung von Land- und Pinguinenten hat man versucht, neue Rassen zu züchten. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Khaki-Campbell-Ente, die auf die Kreuzung von Rouenenten, einer schweren Landente aus der Normandie, mit Indischen Laufenten sowie mit Stockenten am Ende des 19. Jh. in England zurückgeht. Es ist eine Entenrasse mit einer sehr hohen Legeleistung, die bis zu 240 Eier in einer Legezeit betragen kann. Die hohe Produktivität der Legerassen und die Nutzung der vergleichsweise großen Enteneier als Nahrungsmittel hatten in den 20er Jahren unseres Jahrhunderts zur Ausweitung der Legeentenhaltung vor allem mit Khaki-Campbell-Enten geführt. Es wurden jedoch häufig Salmonellen aus Enteneiern isoliert, was in einigen europäischen Ländern zum Verbot des Verkaufs und Konsums von Enteneiern geführt hat. In Südostasien sind Enteneier weiterhin ein wichtiges Nahrungsmittel.

Derzeit ist die Entenzüchtung vorrangig auf die Erhöhung des Fleischanteils bei den Mastrassen ausgerichtet. Entenfleisch zählt zu den hochverdaulichen Weißfleischarten. Sein Eiweißgehalt liegt bei 19,5 - 21,5 %, der Rohfettgehalt des Brustfleisches bei etwa 2 %, der des Schenkelfleisches bei 4-5 %. Die züchterischen Arbeiten betreffen vor allem die Steigerung des Brustfleischanteils.


Abb.: Amerikanische Pekingente

[Quelle der Abb.: Barry Koffler. -- http://www.cyborganic.com/people/feathersite/Poultry/Ducks/Pekins/BRKPekin.html. -- Zugriff am 2000-03-29]

Die in Europa und in Nordamerika am weitesten verbreitete Mastrasse für die Fleischproduktion ist die Amerikanische Pekingente. Die Züchtung dieser Rasse nahm in den USA in den Jahren 1873 und 1874 ihren Anfang. Die Gründerpopulation bildeten 12 aus China importierte Enten. Sie gehörten zu einer Rasse, die im Gebiet um Peking bereits seit dem 14. Jh. gezüchtet worden sein soll und sich durch eine beachtliche Legeleistung auszeichnete. Inwieweit Kreuzungen mit anderen Rassen vorgenommen wurden, ist unklar. Bereits in den 80er Jahren des 19. Jh. begann man in den USA, Entenfarmen für die Haltung der Pekingente aufzubauen. Zu den bemerkenswerten Leistungseigenschaften dieser Rasse gehören die relativ hohe Legeleistung (etwa 200 Eier), die hohe Schlupfrate, das schnelle Wachstum und die gute Schlachtkörperqualität. Ein wichtiges Nebenprodukt der Entenhaltung sind die Federn. Entenfedern zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Daunen und Halbdaunen aus. Wie Gänsefedern sind sie auch heute noch von besonderem Wert vor allem für die Bettfedernindustrie."

[Benecke, Norbert <1954 - >: Der Mensch und seine Haustiere : die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung. -- Stuttgart : Theiss, ©1994. -- ISBN 3806211051. -- S. 382 - 383]


9. Warzenenten (Moschusenten)



Abb.: Moschusente mit Küken

[Quelle der Abb.: Barry Koffler. -- http://www.cyborganic.com/people/feathersite/Poultry/Ducks/Musc/BRKScobies.html. -- Zugriff am 2000-03-29]

Andere Bezeichnungen für die Warzenente: Flugente, Moschusente, Stummente, Türkenente; Muskovy (engl.)

"Die Warzenente ist eine aus Südamerika stammende Hausentenform, deren Domestikation bereits in vorkolumbianischer Zeit in den indianischen Kulturen erfolgte. Die Spanier brachten sie erstmals zu Beginn des 16. Jh. nach Europa. Die Warzenente wird auch als Moschusente, Türkenente oder Flugente bezeichnet. Der Name Moschusente hat sie lange Zeit hindurch als Nutzente in Verruf gebracht, weil das Fleisch angeblich nach Moschus riechen sollte. Charakteristisch für die Warzenente ist die nackte, rote, warzige Haut, die am Schnabelansatz beginnt und sich um die Augen herumzieht. Beim Erpel ist ein kräftiger Schnabelhöcker ausgebildet.

Die Wildform der Warzenente ist die Moschusente (Cairina moschata Phillips, 1922). Diese Entenart bewohnt die tropischen Wälder in Mittel- und Südamerika. ... Wegen des wohlschmeckenden Fleisches werden wilde Moschusenten stark bejagt, was stellenweise, wie in Peru, zu einem starken Rückgang der Bestände geführt hat.

Ort und Zeitpunkt der Domestikation sind bislang unbekannt. Manche Forscher halten die Andenregion in Peru für ein frühes Domestikationsgebiet, da sich hier häufig Darstellungen der Moschus(?)-Ente auf präkolumbischer Keramik finden. Als die Spanier am Ende des 15. Jh. auf ihren Schiffsfahrten die Neue Welt erreichten, trafen sie auf Indianerstämme, die im Besitz großer Bestände von Moschusenten waren. Die Spanier bezeichneten diese als »pato casero« (Hausente). Die Enten wurden von den Indianern hauptsächlich zur Fleischgewinnung gehalten. Daneben hatte die Nutzung der Federn zur Schmuckherstellung (Federgewänder) und zur Befiederung der Pfeile noch eine gewisse Bedeutung.


Abb.: Schwarze philippinische Moschusente, Philippinen (Quelle: FAO)


Abb.: Weiße philippinische Moschusente, Philippinen (Quelle: FAO)

Die Moschusente wurde von den Spaniern in die Philippinen zu beginn des 15. Jhdt. eingeführt. Dort entwickelten sie eine hohe Resistenz gegen alle Entenkrankheiten. Sie werden als Fleischenten, Legeenten sowie zur Erforschung ihrer besonderen Resistenz genutzt.

Die Ausbreitung der Moschusente in andere Erdteile erfolgte innerhalb kurzer Zeit nach ihrer »Entdeckung«. Daran hatten vor allem die Spanier und die Portugiesen großen Anteil. Besonders in Afrika hat die Warzenente eine weite Verbreitung gefunden. Dieser Erfolg liegt in der Tatsache begründet, dass Warzenenten gegenüber den Hausrassen der Stockente weniger anspruchsvoll in der Haltung sind und außerdem gut unter tropischen Klimabedingungen gedeihen. Auch in Südostasien ist die Warzenente weit verbreitet. Von den europäischen Ländern haben Frankreich und Italien die größten Bestände. In einigen Gebieten (Südostasien, Frankreich) werden Warzenenten mit Hausenten in großem Umfang gekreuzt. Diese Gattungsbastarde, hauptsächlich Warzenente-Erpel x Hausente, sind für die Mast hervorragend geeignet, so u. a. für die Erzeugung von Fettlebern zur Herstellung von Leberpasteten. Bereits Mitte des 19. Jh. wurde die Mast der Bastarde empfohlen. In Deutschland wurden Warzenenten lange Zeit hauptsächlich nur als Zierenten gehalten. Erst nach dem 2. Weltkrieg setzte sich die Haltung dieser Entenform ihrer Nutzungseigenschaften wegen durch. Ein hoher Fleisch- und Federertrag, leichte Aufzucht und Genügsamkeit machen Warzenenten zu einem beliebten Hausgeflügel. Warzenenten kommen bei uns in sechs Farbschlägen vor: wildfarbig, blau-wildfarbig, blau, schwarz, weiß, scheckig. Bevorzugt wird der weiße Farbschlag gehalten."

[Benecke, Norbert <1954 - >: Der Mensch und seine Haustiere : die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung. -- Stuttgart : Theiss, ©1994. -- ISBN 3806211051. -- S. 394 - 396]


"Muscovies utilize high-fiber feeds better than chickens and common ducks, and eat larger quantities of grass. They also consume other green vegetation and readily snap up any insects they can find. If quality forage is available, only a small daily ration of grain or pellets is required for them to reach peak production.

Muscovy females normally hatch and raise large broods efficiently. It is not unusual to see them with a dozen or more fragile ducklings in tow - many of them adopted from other species. They bravely protect their young and have been known to beat off cats, dogs, foxes, and other marauders.

Normally, muscovies are healthy and live and breed for many years. They suffer few diseases, especially when free ranging. However, they seem to be more susceptible to duck virus enteritis (duck plague) than common ducks. "

[Microlivestock : little-known small animals with a promising economic future / Board on Science and Technology for International Development (BOSTID). -- Washington, DC : National Academy Press, Washington, 1991. -- [Darin: Ducks, Muscovy]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


9.1. Eignung von Warzenenten für Entwicklungsländer


"MUSCOVY DUCKS FOR DEVELOPMENT PROJECTS IN THE TROPICS. We mentioned that both Frank Martin with the USDA and Fred Harder with the Heifer Project had told us that for really efficient meat production in the tropics we should be looking at Muscovy ducks. I asked if any of our readers could help us out from their own experience. We received some interesting replies.

Fremont Reiger in Botswana wrote,

"Along with our rabbits and a few laying hens, we kept quite a few Muscovy ducks in Zaire. We had duck as our favorite Sunday dinner. We found them much more hardy than chickens--once you got them past the early few days. As hatchlings they were very susceptible to drowning in waterers, rain, getting killed by predators, etc. But once they were a week or two old, they were almost disease free, and grew very rapidly. We fed them chicken mash and often had a hen and her new brood on grass in a false bottom pen/house combination that we moved each day over new grazing grass. I have seen Muscovy ducks in many countries under varied conditions. They seem to thrive everywhere. Taboos against duck meat were a problem in Zaire with some groups. Fencing is easy because ducks normally require a quite low fence. An occasional one may take off and end up outside the pen. We had to build some small pens to keep drakes away from new ducklings, for they would kill them. They do not need water to swim in, but need lots of water to drink, which they dirty quickly by mixing feed in their water. Setting hens also need water to wet their feathers to maintain incubation humidity conditions."

Cheryl Campbell wrote from Zaire.

"I have had good success with Muscovies. Unlike rabbits, cattle, goats and local chickens, the ducks need no veterinary products or special feed requirements. Where we work we can never count on medicines or feed supplements. Muscovies like water but survive well on only a dish pan full. They breed readily on land and are not as well equipped for swimming as are other ducks. There is no need to make a pond for them. They are better foragers than most ducks. Here in the village they survive quite well on foraging only. They take much less care than rabbits.

They come in various colors. Ours are black and white. The Africans think the black ones are less susceptible to hawks. We started with one male and two female adults. After 8 months we have had about 25 eggs to eat and 45 ducks of various sizes to eat. We had losses from drakes killing ducklings until we separated them. You must keep the ducklings out of the rain and tall wet grass. I keep them penned up in the rabbit house at night. In fact, I raise the ducks with rabbits because they clean up all the feed that the rabbits spill. Make sure that the feeder and waterer are close together and that the waterer is shallow enough that they cannot get trapped in it and drown. I use a basin with a small log in it so they can get out. They need to have enough water to keep their noses clean. Feeding can be just a nice lawn if you don't mind them wandering. They usually will return to their pen before dark. They eat insects and grass enough to keep them healthy. I supplement my older ducks with manioc flour mixed with very little millet and corn. Or I feed millet if I have a lot. They can survive from scavenging around the yard, but grow very slowly. When I can feed them a high protein ration with soybean flour or dried fish in a millet base during the first 2-3 weeks, they grow much faster.

Nesting boxes need not be fancy, just a corner in a dry place. No floor or ceiling is needed: let them nest on the ground--fowl eggs often need the extra moisture. Provide some dry grass or straw for nesting material, then partition them from any disturbances in a 3-sided box. They lay about 9-16 eggs, then set for 33-35 days.

Spacing in the pens is important because too many ducks can result in cannibalism. You will know when there are too many because there is a definite pecking order, with the youngest the most affected. After 3 age groups were put together we noticed the fourth group was not well accepted. So we put all the older ducks in a new pen and start to fill the old one again. Once they are old enough to defend themselves we can add them to the older ducks. Drakes especially tend to fight more if they are crowded. In other words, it is nice to have an extra pen."

Geoff Clerke in Papua New Guinea sent us a good 8-page mimeographed article called "Muscovy Ducks for PNG Villages." Here are a few highlights.

The Muscovy is ideally suited for PNG village conditions where farmers rely on natural incubation and foraging. You need good shade, because the ducks may get sick if they stay in the sun for long. Do not put them near a pig fence because hogs kill and eat ducks. If possible, feed commercial feed for 6 weeks. A duckling will eat about 3 kg. In the highlands you might need a brooder for extra heat for the first two weeks. To do this, make a small round enclosure about 1 m in diameter with flat iron, woven bamboo, cardboard, etc. and cover it with old bags, leaving an uncovered strip about 30 cm wide in the middle. Put a kerosene lamp inside the strip not covered by the bags.

After 6 weeks, ducks can be fed entirely on locally produced food: sweet potatoes, taro, banana, pumpkin, choko, etc. Ducks will eat anything that humans eat, but their food must be cooked. Follow this rule to know how much feed to give them: If they eat everything within half an hour they are still hungry; cook more the next time. If they start to wander away from the feed after half an hour and some is left, they have had enough. Feeding locally-produced feed is not enough. They must be able to graze/forage daily in order to get enough protein, mainly from insects and grass seeds which are not found on bare ground or in short grass. Even a very big fence is not enough because as soon as all the grass is finished it will become bare and hard from grazing and trampling. There must be no fence around a duck house: a fenced-in project is a project that will fail. It is better to have a few ducks lost to dogs or other predators than to have the whole flock dying due to protein deficiency. Lack of protein will result in poor growth, never getting heavy enough to eat. Also, lack of feathers will let them get cold and die. Finally, they will never lay eggs.

In selecting breeding stock, choose the heaviest drake with a belly parallel to the ground. Do not keep any drake which looks like it is standing with the breast much higher than the belly. Do not keep more than 10 ducks for breeding; otherwise, it is probable that the garden produce will be in short supply to feed the flock and all the birds will do poorly. Hens can be kept for 3 years and drakes 2. Ducks start to lay at 8 and ½ to 9 months. The first eggs are small and should not be used for hatching, as they are likely to be either sterile or to give small and weak birds. If a duck does not lay eggs, it should be eaten or sold. It can be recognized because (1) it is heavier than the other birds, (2) the flesh around the eyes is red, like a drake, instead of being pink or orange, (3) the space between the two pelvic bones is about 1 finger wide instead of 2 or 3. Eat or sell ducks at 4 months unless they are to become breeding stock.

ECHO no longer has Muscovies. We found that muscovies would periodically swing through planting areas eating young vegetables. We fenced in the pond and clipped their wings to keep them in, but then predators killed most of them. When our local bobcat problem is not too serious, we maintain a flock of Khaki Campbell ducks, known for their egg-laying. Ducks are hardy, low-maintenance animals, suited for flooded areas in the tropics where chickens or other animals may not thrive. Where can you obtain muscovy ducks? Try to obtain ducks in your own country. If this is difficult, you might ask Heifer Project (see above) for help in locating a source; they may know of one near you. Dr. Jim DeVries at Heifer Project said that Muscovy ducklings are especially difficult to ship, even in the States. If they do not receive special care within 48 hours, the losses will be high. It would probably be best to ship eggs, but they are very difficult to hatch in an incubator. He recommended that you hatch them under a chicken or duck."

[ Meitzner, Laura S. ; Price, Martin L. : Amaranth to Zai holes : ideas for growing food under difficult conditions. -- North Fort Myers, Florida : ECHO, [1998?]. -- ISBN 0-9653360-0-X. -- ["a compilation of the first 51 Echo Development notes bulletin "; darin: Muscovy ducks for Papua New Guinea villages; Muscovies]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


9.2. Mulardenten (Mule ducks) -- Hybride Warzenente x Hausente


"In parts of Europe, hybrids between muscovies and common ducks are reared for fattening. However, Taiwan has made the most outstanding use of this "mule duck." Thanks in part to this muscovy hybrid, Taiwan's duck industry has grown rapidly in the last decade. The total value of duck products now exceeds $346 million per year. Much of the boom in duck production is due to improved feeding disease control and management systems, but much is also due to the performance of the mule duck.

This hybrid is now Taiwan's major meat-duck breed, and about 30 million are consumed each year. Indeed, the duck industry has been so successful that Taiwan is increasingly exporting frozen duck breast and drumstick meat to Japan. It now provides 24 percent of the duck meat eaten in Japan— most of it coming from mule ducks. Also, Taiwan is exporting partially incubated mule-duck eggs throughout Southeast Asia. And mule ducks supply most of the raw material for Taiwan's large feather industry.

Taiwan farmers have been producing mule ducks for 250 years, but the recent jump in production is due to the use of artificial insemination to overcome the natural reticence of the different species to mate. Fortunately, artificial insemination is well developed and is a standard part of farming practice in Taiwan.

Mule ducks are successful because they have less fat than a broiler chicken and they grow faster. Indeed, they can reach a market weight of 2.8 kg at 65 - 75 days of age, depending upon the weather, season, and management. In part, this fast growth is because they are sterile and waste no energy in preparing for a sexual existence or in laying eggs.

The usual cross employs a muscovy male and a domesticduck female. The domestic breeds most employed for muleduck production are White Kaiya (Pekin male x White Tsaiya female), Large White Kaiya (Pekin male x White Kaiya female) and colored Kaiya. Both sexes of the hybrid offspring weigh about the same.

Crosses between a muscovy hen and a domestic drake are much rarer (traditionally, this was because of the different mating behavior of the two species, but even with artificial insemination available they are not much used) and the males of these hybrids are much heavier than the females. Females of this cross do lay eggs, but the eggs are small (about 40 g) and their embryos do not develop.

There are almost 300 duck-breeding farms in Taiwan, annually producing more than 600,000 female domestic ducks for use in producing mule ducks. Some farmers combine duck raising with fish farming. The excrete of 4,000 ducks on one hectare of pond can provide 30,000 tilapia with 20 percent of their feed. It helps the farmer get rid of waste as well as giving him fresh fish to sell. "

[Microlivestock : little-known small animals with a promising economic future / Board on Science and Technology for International Development (BOSTID). -- Washington, DC : National Academy Press, Washington, 1991. -- [Darin: Ducks, Muscovy]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


9.3. Domestikation anderer Entenarten?


"Many species of ducks adapt readily to captivity; it is surprising, therefore, that only the mallard and the muscovy have been domesticated so far. Several wild tropical species seem especially worth exploring for possible future use in Third World farms. Because of the year-round tropical warmth, their instinct to migrate is either absent or unpronounced, and the heavy layer of fat (a feature of temperate-climate ducks that consumers in many countries consider a drawback) is lacking. Moreover, because of uniform daylength, they are ready to breed at any time of the year. Candidates for domestication as tropical ducks include:

[Microlivestock : little-known small animals with a promising economic future / Board on Science and Technology for International Development (BOSTID). -- Washington, DC : National Academy Press, Washington, 1991. -- [Darin: Ducks, Muscovy]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


10. Formen der Entenhaltung


"There are four commonly used production systems in the Philippines.

  1. Scavenging system: This is most widely used in coastal and inland areas. A flock of 30 and below are allowed to range free over the village and return to the homeyard in the evening.
  2. Herding system: Growing or laying ducks is allowed into wet lands, irrigation areas or harvested paddy fields scavenging for food during the day. They are herded into enclosures during the evening and night. If the natural feed supply is exhausted, they are transferred to other feeding sites.
  3. Landing system: This is common in South Kalimantan (Borneo), Indonesia, where vast tracts of swamplands are available. The ducks are provided with floating houses with fences on rafts. They feed on aquatic animals and plants given to them or by scavenging.
  4. Confinement or intensive system: This is practiced by commercial growers with large flocks of more than 100 birds. They are kept in pen systems with shelters and are fed with available, commercial feeds."

[Livelihood options for coastal communities / IIRR. -- Cavite, Philippines: International Institute of Rural Reconstruction (IIRR), [1995].. -- ISBN: 0-942717-64-3. -- [Darin: Duck raising]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


10.1. Kleinbäuerliche Entenhaltung


Abb.: Entenzucht in Dorf, Panama, 1992 (Quelle: FAO)

"Where can you raise ducks?


Abb.: Einrichtung einer kleinbäuerlichen Entenhaltung

[Laughlin, Tom: Raising ducks. -- Rome : FAO. -- [Vol.] 1.: How to begin. -- 1990. -- (Better farming series ; 39). -- ISBN 92-5-102939-3. -- Auch enthalten auf: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- . -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


10.2. Integrierte Haltung von Fischen und Enten



Abb.: Materialfluss bei integrierter Haltung von Fischen und Enten

[Bildquelle: Workshop to produce an information kit on farmer-proven, integrated agriculture-aquaculture technologies / IIRR. -- Cavite, Philippines: International Institute of Rural Reconstruction (IIRR), [1992]. -- [Darin: Integrated fish-duck farming]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]

"Duck - fish culture

Benefits of ducks

Ducks and fish make a great combination. Just build a simple duck shelter next to the fish pond and reap the results. Your fish will grow large on duck manure, spilled duck feed, and microscopic animals and plants made plentiful by the presence of the ducks. You will harvest fish, duck eggs, and meat while saving on pond fertilizers and supplementary fish feed.

Pond management

Selection of ducks

Construction of duck house

Duck droppings as manure

Feed supplements for ducks.

Fish, eggs, and meat

[Environmentally sound technologies for women in agriculture / IIRR. -- Cavite, Philippines: International Institute of Rural Reconstruction (IIRR), [1992]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


Betriebswirtschaftliche Beispielrechnung für integrierte Haltung von Fischen und Enten:

"Rupee budget for fish-duck farming in 0.1 ha pond.

COSTS
Pond preparation with 15 kg bleaching powder and 5 kg Urea at 4.15/kg 125
Manuring with basal dose of 500 kg cattle dung at 10/100 kg 50
600 Fingerlings at 250/1000 150
Net & labor for harvesting 300
Fish culture tools 25
Subtotal Fische 650
Bamboo duck house 300
30 Ducklings (4 months old at 20/bird) 600
810 kg feed at 3/kg 2,430
Medicines 20
Subtotal Enten 3,350
TOTAL COSTS 4,000
INCOME
Fish sale (400 kg 20/kg) 8,000
Egg sale (3100 100/100) 3,100
Duck sale (60 kg 20/kg) 1,200
TOTAL INCOME 12,300
BALANCE 8,300

Cash flow for integrated fish-duck farming for 0.1 ha. pond.

AUG SEPT OCT NOV DEC JAN FEB MAR APR MAY JUN JULY
Inflow 0 0 +225 +275 +300 +300 +2300 +300 +2350 +350 +350 +5550
Outflow - 1658 - 406 - 256 - 256 - 256 - 256 - 356 - 256 - 356 -256 -256 -377
Netflow - 1658 - 2064 - 2095 - 2076 - 2032 - 1988 - 44 0 +1994 +2082 +2182 +7355

* Cash inflow starts from October when the ducks start laying.

** Cash inflow increases in February and April when partial harvesting of fish is done.

[Workshop to produce an information kit on farmer-proven, integrated agriculture-aquaculture technologies / IIRR. -- Cavite, Philippines: International Institute of Rural Reconstruction (IIRR), [1992]. -- [Darin: Integrated fish-duck farming]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


10.2.1. Zum Beispiel: integrierte Fisch-Enten-Haltung in Myanmar (Birma)


Haltung von Khayan-Enten (Dat Be) in Myanmar (Birma)


Abb.: Khayan-Enten


Abb.: Khayan-Entenfarm: integriert mit Fischhaltung: der Entenmist trägt zum Fischfutter bei


Abb.: Bodenhaltung der Khayan-Enten in Pfahlbau der Entenfarm


Abb.: Auslauf der Enten auf Reisfelder: integrierte Schädlingsbekämpfung: Enten fressen Schnecken


Abb.: Brutkammern für Khayan-Enten in Reisspreu


Abb.: Eier von Khayan-Enten in Brutkammer


Abb.: Frisch geschlüpfte Khayan-Entenküken


Abb.: 1200 Khayan-Entenküken baden in mit Plastik gebildetem künstlichen untiefem Teich


Abb.: Khayan-Entenküken bereit zum Versand an die Entenhalter 

Alle Abb.: U Than Hla (FAO)


10.2.2. Zum Beispiel: integrierte Fisch-Enten-Haltung in Ungarn


"Fish-Cum-Duck Culture: Raising ducks on fish ponds in Europe was developed as a large-scale integration system after the Second World War when there was a serious protein shortage, and the lack of mineral fertilizers became a bottleneck to further development of pond fish culture. Hungary initiated such large-scale experiments as early as 1952. The main advantages of fish-cum-duck culture compared to integration with other animals include the following:


FIGURE 3. Scheme of some typical fish-cum-duck rearing systems (Varadi 1990)

Three major duck rearing methods can be differentiated:

The schemes of these systems are shown in Figure 3 (after Varadi 1990).

In Hungary, 300-500 ducks can be raised on 1 ha of water during one summer. The vegetation season (when the water temperature is higher than 15° C) is about 150 days. According to the estimation of Woynarovich (1980b) 100 kg of duck manure distributed continuously in pond water increased common carp production in monoculture by 4-S kg/ha. That means 500 ducks can increase common carp production by 140-175 kg/ha. If polyculture of fishes is applied, 1,000-1,200 kg of ducks are produced, in addition to the yields of marketable fish (common carp -- 1,000-1,200 kg/ha; silver carp -- 500-600 kg/ha; bighead -- 150-200 kg/ha). With a decrease in ratio of common carp and an increase in ratio of herbivorous fishes (silver carp and bighead) fish yields of 2 t/ha can be achieved without supplemental feeding.

Trials to introduce fish-cum-goose aquaculture into Hungary were limited.

Aquacultural Rotation: Aquacultural rotation was developed for unproductive sodic soils in Hungary by Muller (1978). Aquacultural rotation is a kind of sequential integration and may be adapted for any flat area where the soil is suitable for fish and rice culture. The optimal size of ponds is 30-50 hectares. Inner sides of the dams are to be constructed with a moderate slope (1 :5, 1 :4), thus assuring their protection. The filling and drainage system of each pond must be independent, using irrigation water and a drainage system by gravity. The pond bottom should be large enough for rice fields of 2-3 hectares. Within the rice fields the bottom-level differences should not exceed + 5 cm.

Three Phases of Aquaculture Rotation

  1. Double meat production. This is similar to fish-cum-duck culture. On a fish pond of 30-50 ha, 10,000-12,000 ducks may be raised at the same time, and this can be repeated 3-4 times a year. Average weight of marketable ducks 48-50 days old is between 2,600 and 3,000 g. Natural fish yields doubled where duck rearing had been practiced for 2-3 years (Table 4, after Muller 1978). Total meat production (duck and fish) of a pond with fish-cum-duck culture was 3.2 times higher than a traditional pond using a polyculture of carp and silver carp.
  2. Forage-crop production on pond-bottoms. Organic matter and mud deposited during the first phase of the aquacultural rotation for 4-5 years offers an opportunity for agricultural crop production on the dry pond bottom. Muller (1978) found that leguminous plants and a mixture of alfalfa and red clover gave yields up to 85.05 t/ha of green weight. With irrigation, polyploid red clovers provided the highest yields. The soil is enriched in nitrogen and calcium by the alfalfa.
    TABLE 4 Increase in Weight (kg/ha) of Fish and Ducks Raised Together (After Muller 1978)
    Year 1 Year 2 Year 3 Year 4
    Increase in weight of fish 950 1,090 1,540 1,410
    Natural yields 299 488 580 571
    Increase in weight of ducks 420 1,529 1,960 2,107
    Total increase in weight 1,370 2,619 3,502 3,517
  3. Rice production on pond bottoms. Pond bottoms are considerably improved during the first two phases of aquacultural rotation, significantly increasing organic matter and nitrogen level. This nutrient enrichment can be favorably utilized for rice production. The third phase lasts for three years. Highest yields of rice were obtained following production of alfalfa, with mixtures of red clover. Yields were 0.7-1.0 tons higher using this combination, than those following sunflower, sorghum, and maize production. Muller (1978) achieved 50-100% higher yields using this technique than the average yields of rice in Hungary, with a maximum at the level of 5 t/ha. After three years of rice production, the dams of the rice fields are levered and fish-cum-duck production starts again."

[Jeney, Z.: Hungarian Integrated Aquaculture Practices. -- In: Aquaculture and schistosomiasis / Board on Science and Technology for International Development (BOSTID). -- Manila, Philippines : BOSTID, 1992. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


10.3. Entenhaltung in Küstengebieten


 
Abb.: Entwurf eines Entenhauses für Küstenregionen

[Quelle der Abb.: Livelihood options for coastal communities / IIRR. -- Cavite, Philippines: International Institute of Rural Reconstruction (IIRR), [1995].. -- ISBN: 0-942717-64-3. -- [Darin: Duck raising]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


10.4. Entenhaltung innerhalb eines Reisbausystems


Abb.: Nach der Ernte werden Enten auf Reisfeld gehalten: die Enten verzehren Schnecken und sind damit Bestandteil der integrierten Schädlingsbekämpfung, Munoz, Philippinen, 1995 (Quelle: FAO)

Abb.: Entenfarm, bei Guilin, Südchina, 1991(©Corbis)

"Ducks are one of the most practical, versatile and useful waterfowls to raise. Duck raising offers several benefits:

Two pen/shelter design options are presented here:

...

Ducks should be released onto the ricefields only at certain times:

When it is not possible to release the ducks into the ricefield, they should be taken to an area where no crops are grown. If no such area is available, the ducks can be fed in confinement."

[Low-external input rice production (LIRP) : A technology information kit / Department International Institute of Rural Reconstruction. -- Silang, Cavite, Philippines : Department International Institute of Rural Reconstruction, [o.J.]. -- [Darin: Backyard duck raising for meat and eggs]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


10.5. Entengroßfarmen


Auch in der Entenhaltung wurden Massentierhaltungen mit rationellen Produktionsmethoden verwirklicht.

Die größte Entenfarm der Welt, Cherry Valley International - in Lincolnshire, England [URL: http://www.cherryvalley.co.uk/. -- Zugriff am 2001-02-20]

"The company currently produces over 200,000 ducklings a week from its hatcheries in the Eastern part of England, most of which are grown and processed locally, and the duck meat is sold primarily in the UK and European markets. Cherry Valley employs almost 1,000 people and facilities include 58 farms (several of which are dedicated to research and development), two hatcheries, three processing plants, a feather recovery unit and a fleet of its own delivery vehicles. " [http://www.cherryvalley.co.uk/history.htm. -- Zugriff am 2000-04-27. -- am 2001-02-20 toter Link]

In Westfrankreich produziert Grimaud Frères [URL: http://www.grimaud.fr/. -- Zugriff am 2001-02-20] jährlich über 20 Millionen Warzenentenküken. Grimaud hat seit 1996 einen Zweigbetrieb in Malaysia und seit 1997 zwei Zweigbetriebe in China.

In der ehemaligen DDR wurden im Entengroßbetrieb Seddin vor der Wiedervereinigung jährlich 3 Millionen Hybrid-Entenküken produziert. Die Zuchttiere wurden teilweise auf offenen Karpfengewässern gehalten. Nachfolger ist die Seddiner Zucht- und Mastenten GmbH [URL: http://www.seddiner.com/. -- Zugriff am 2001-02-20]

"Zu einer leistungsfähigen Entenfarm gehören

Sofern dies alles vorhanden ist, wird selbst dann eine Rendite sich erst einstellen, wenn auch die guten Federn und Daunen fabrikmäßig zu Bettwaren veredelt werden.

Die Überlegung, wonach beispielsweise eine Wochenproduktion von 5000 Enten einen Aufwand von 45 Tonnen Fertigfutter bedingt, macht im übrigen deutlich, dass in einem solchen Betrieb der spitze Bleistift für sorgfältige Kalkulation die wichtigste Betriebseinrichtung ist."

[Luttitz, Horst von: Enten und Gänse halten. -- 3. Aufl. -- Stuttgart : Ulmer, ©1997l. -- ISBN 3800173514. -- S. 15 - 16. -- {Wenn Sie HIER klicken, können Sie dieses Buch bei amazon.de bestellen}]


11. Nutzung von Enten


11.1. Enteneier


Abb.: Ei-Verkäufer mit gekochten Enteneiern, Manila, Philippinen (©Corbis)

Enteneier werden verwendet

Enteneier eignen sich hervorragend als Nahrungsmittel und sind in vielen Ländern sehr geschätzt. Allerdings müssen sie zur Vermeidung von Infektionen mindestens 10 Minuten lang bei 100°C zubereitet werden.

Enteneier sind um ca. 25% schwerer als Hühnereier und prozentual nährstoffreicher als diese:

Spezielle Legentenrassen wie 'Cherry Valley 2000' haben eine Legeleistung von 270 Eiern in 52 Wochen, haben also eine fast so hohe Legeleistung wie Legehennenrassen.

Das einzige Problem mit Enteneiern ist, dass Enten mit ihren Eiern sehr gleichgültig umgehen, so dass es manchmal schwierig sein kann, unbeschädigte und unverschmutzte Eier zu gewinnen.


11.1.1. Zum Beispiel: Konservierung von (Enten)eiern in China


"According to Tibbles, eggs are preserved in western countries to restrain the growth of bacteria by storing them in a "pure" atmosphere at 30°F ( - 1°C).

Other methods used to prolong shelf-life are

In China, methods have been developed to preserve eggs in such a way as to cause chemical and physical changes in both egg white and yolk, imparting a new flavour that many people enjoy and conferring the added benefit of prolonged shelf-life. Processing Methods Pidan

Perhaps the most important method for preserving eggs is the one that produces pidan, or eggs coated on the outside. Depending on preference, methods may be modified to produce songhuadan (pine floral eggs) or caidan (colourful eggs). The earliest known description of an egg preservation method is that of Wang Zizhen during the Ming Dynasty about 500 years ago.

Blunt and Wang described an essentially similar method in 1918:

Into an infusion of 1½ lbs of strong black tea is stirred successively 9 lbs of lime, 4½ lbs of common salt and about one bushel of freshly burned wood ashes. This pasty mixture is put away to cool over night. Next day 1,000 duck's eggs of the best quality are cleaned and one by one carefully and evenly covered with the mixture and stored away for 5 months. Then they are covered further with rice hulls, and so, with a coating fully 1/4 inch thick, are ready for the market. They improve on further keeping, however, for at first they have a strong taste of lime which gradually disappears. The eggs are eaten without cooking.

Since then, a number of other methods differing only slightly from the above have appeared in the literature. For example, Chen Chunjen, in his book on Chinese foods published in 1963, classified methods into four types, although they are not radically different from one another or from that of Blunt and Wang. One of his methods is as follows:

For 100 duck eggs, take 2½ catties [one catty equals about 600 g] of lime, dissolve in 1.6 catties of boiling water, then mix with charcoal powder (1.5 catties), caustic soda (0.5 catty), and table salt (0.4 catty). If a floral design in the egg white is desired, pine twigs with needles should be added during the boiling of water and discarded after boiling. The above mixture should be stirred and ground into a paste, which is then ready for coating over each of the 100 eggs. Finally, cover the coated eggs with a thin layer of rice hulls to prevent them from sticking together, and store in an earthenware jar, which is then sealed with mud. The jar is then put in a dry place. After two weeks' storage, the preserved eggs are ready to be eaten.

Another method uses similar ingredients except that tea is used instead of water. The tea is first mixed with yellow mud into a thin paste, into which the eggs are dipped one by one so as to be covered completely with a layer of the paste before they are removed. The lime, table salt, and caustic soda are mixed and heated in a cooking pot until bubbling. The mud-coated eggs are then put in, turned over to get fully coated, and then removed to store in an earthenware pot which is then sealed. After one month the eggs are ready to be eaten.

More recent literature describes many methods that vary somewhat in the amounts of ingredients used in the paste or immersion fluid as well as in procedures. However, the main ingredients-lime, salt, tea, and ash-are invariably the same. Duck eggs are generally preferred, as they are thought to produce a better result, although hens' eggs can be used. The time required for processing or aging varies from one week to five months, depending on the alkali concentration in the processing medium and temperature. Two preservation methods, one for coating and the other for immersing eggs, are as follows:

Coating method.

To preserve 100 fresh eggs, use 0.7 catty of table salt, 0.4 catty of anhydrous sodium carbonate (Na2CO3 ), 0.04 catty of red tea leaves, 0.7 catty of lime (CaO), 8 catties of grass ash, and 0.4 catty of rice hulls. First, boil the tea leaves in water, filter out the leaves, and add sufficient boiled water to make 2.6 catties of liquid. Mix the salt, lime, and sodium carbonate in a wooden tub, add the liquid tea, and pound the mixture with a wooden pestle until quite smooth. Pass the grass ash through a sieve, add it to the mixture, and stir into a paste. Set aside overnight to allow time for the chemical reaction to take place. Clean the eggs and let them dry in the open air before coating them with the paste. When the eggs are completely coated, roll them over rice hulls, and place them one by one in a porcelain jar, which should then be tightly sealed with a mixture of yellow mud and a little table salt. Eggs preserved in this manner can be eaten after 15 days in hot summer weather, after 20 days in the autumn, and after 30 days in winter.

Immersion method.

Immersion fluid is made by adding about 100 catties of water to a vessel containing a mixture of 6.5 to 8 catties of sodium carbonate, 15 to 35 catties of lime, 3 to 7 catties of table salt, and 0.2 to 0.5 catty of lead oxide, stirring continuously. When the mixture is cool, immerse the eggs one by one and maintain the mixture at a temperature two to three degrees below room temperature. After 30 days, the eggs, having acquired a dark coffee colour and a pleasant taste, are ready for eating.

A further simplified procedure has recently come into use:

Mix table salt, tea leaf dust, and lead oxide with water; then gradually add in sodium hydroxide, stirring all the while, until the solution contains 5 per cent sodium hydroxide, 4 per cent table salt, 2 per cent tea leaf dust, and 0.2 per cent lead oxide. The eggs are first immersed in the fluid mixture for 25 days, after which the fluid is drained off and the vessel is sealed with a plastic membrane. After another 25 days the eggs are ready for eating.

Prolonging the Shelf-Life of Pidan

In order to prolong the shelf-life of the ripened, preserved eggs(pidan) without paste coating, a method of coating with a thin membrane may be used. The coating fluid consists of white wax, oleic acid, ammonia water, and boiled cold water. The eggs are thoroughly dipped in the mixture, and removed to let excess fluid drain off. They are then placed in ordinary, unsealed packing cases. Eggs so treated kept well for over 200 days in Nanjing, (Nanking) during the hot season, and tasted even better than eggs coated with mud by the old method. Membrane-coated eggs stored in earthenware containers or sealed plastic bags were inferior in quality to those stored in open cases, and developed an unpleasant taste.

Classification of Pidan

Pidan eggs are now classified into two categories, according to whether the yolk is semi-solid or hard.

Therapeutic Effect

It has been claimed that regular consumption of pidan in moderate amounts (two or three a day) will benefit persons with high blood pressure or coronary disease. In a preliminary experiment with rats, one month of feeding pidan at a 10 per cent level in the diet lowered blood cholesterol and ß-lipoprotein to a certain extent compared to results in the control group. It has also been said that consumption of pidan will improve appetite, clear vision, and protect the liver. This remains to be confirmed.

Other processes for preserving eggs

In addition to making pidan, there are two other methods of preserving eggs, which also change their nature, producing a form and flavour different from pidan, but nevertheless prolonging shelf-life.

  1. Salted eggs (xiandan). Xiandan are processed as follows: To process 1,000 eggs, mix 12.5 catties of dry, yellow mud and 10 catties of table salt with 10 catties of water to make a paste. Cover each egg with a layer of paste and place in a vessel. Finally, pour the rest of the paste over the eggs and cover the vessel. Leave for about a month. The eggs can then be eaten after cooking.

    A simpler method is to place eggs in a 35 per cent salt water solution that has been boiled and cooled. Seal vessel and store for about 25 days.

  2. Pickled eggs (zaodan). Zaodan are processed as follows: Put about 8 catties of fermented grain mash in the bottom of a vessel and place eggs on top one by one to form a single layer. The shells of the eggs should be cracked before processing, but the membrane should remain intact. Add another layer of grain mash and another layer of eggs. Next, put 18 catties of grain mash over the top layer of eggs. Finally, sprinkle some table salt evenly over the mash. For 120 eggs, use 34 catties of grain mash and 3.75 catties of table salt. The eggs are processed for 4½ to 5 months, with part of the time in the hot season.

    Zaodan can be eaten cooked or uncooked and have an especially pleasant taste, probably because of some chemical changes in the ingredients mixed with the egg, producing acetic acid, alcohols, and glycerides. This results in eggs that drop readily out of their shells, with both white and yolk coagulated, yielding an aromatic, sweet odour.

Pidan and zaodan are now exported as well as being produced for home consumption. Exports are for the most part to Hongkong, Macao, Japan, and South-East Asian countries."

[Hou, Xiangchuan: Egg preservation in China. -- In: Food and Nutrition Bulletin. -- Volume 03, Number 2, 1981. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


11.2. Entenfleisch und Entenblut


Abb.: Entenfarm zur Produktion von Pekingenten für Restaurants in Guangzhou, Guangdong, China, 1994 (©Corbis)

Abb.: Enten zum Verkauf, Markt, Tunxi, China (©ArtToday®)

Abb.: Gepresste Enten, Hongkong, China, 1983 (©Corbis)
Teilweise entbeinte und gepresste Enten bzw. Ententeile sind besonders zum chinesischen Neujahr sehr gefragt

Abb.: Entenblut wird zur Weiterverarbeitung gesammelt, Shanghai, China, 1985 (©Corbis)

Entenfleisch ist vor allem in Ostasien und Südostasien ein begehrtes Nahrungsmittel. Berühmt ist die Peking-Ente, die seit über 400 Jahren zu den Köstlichkeiten von Spezialitätenrestaurants in Peking (Beijing) gehört.

"Die speziell' dafür gezüchteten Enten zeichnen sich durch besondere Qualität. aus. Sie werden, auf Bauernhöfen in der Umgebung von Beijing gezogen, wo das Wasser gut und eine reiche Pflanzenwelt in den Teichen vorhanden ist. Mit 65 Tagen ist die Ente schlachtreif, sie wiegt dann mindestens zwei Kilo, denn den letzten drei Wochen ihres Lebens ist sie viermal täglich mit einer gehaltvollen Mischung aus diversen Hirsearten, Mungbohnen und Weizenhäcksel gemästet worden. Diesen für ihre Existenz nach dem Tod so wichtigen Zeitraum muss die Ente sitzend verbringen, das gewährleistet dünne Haut und zartes Fleisch.

Es gibt geringfügige Unterschiede in der Zubereitung der Peking-Ente, denn jedes berühmte Restaurant schwört auf das eigene Rezept, doch die Grundbehandlung des Überbrühens, des Bepinselns der Haut mit Glasur und des Aufhängens zum Trocknen ist immer die gleiche.

In Beijing injiziert man Luft unter die Entenhaut, bevor man das Tier in kochendem Wasser überbrüht, damit die Haut glänzt. Um eine knusprige, tiefrote Haut zu erzielen, bepinselt man sie mit einer speziellen Glasur. Danach hängt man die Ente an einem kühlen, luftigen Ort zum Trocknen auf. Wenn es soweit ist, die Ente zu garen, füllt man eine abgemessene Menge kochendes Wasser in ihren Rumpf und verschließt die Öffnung, bevor man die Ente in den Ofen gibt. Das eingefüllte Wasser verdampft und gart das Fleisch von innen. Derweil nimmt die Haut eine tiefrote Farbe an. Die fertige Ente hat zartes Fleisch und knusprig-krosse Haut. Sie muss während der bis zu 40minütigen Garzeit mehrmals gewendet werden.

Fünf Minuten nachdem die Ente den Ofen, verlassen hat, zerteilt der Koch sie so in 120 Stücke, dass an jedem einzelnen noch etwas von der Haut ist. Bei einem Bankett bereitet man die übrigen Teile der Ente wie Flügel, Zunge, Schwimmhäute, Herz und Leber in diversen warmen und kalten Gerichten zu und serviert sie als Vorspeisen."

"Insider wissen, dass man Peking-Ente nur dann essen sollte, wenn wenigstens zwölf Stunden vor dem bestellten Festessen unverändert gutes Wetter herrschte. Die Ente, die ja eine Reihe von Prozeduren über sich ergehen lassen muss, bevor sie in vollem Glanz erstrahlt, wird mit Luft gefüllt und mit einer speziellen Glasur bepinselt, die es erforderlich macht, dass das künftige Festmenü mehrere Stunden lang an einem gut durchlüfteten Ort trocknet. Ist nun die Luftfeuchtigkeit zu hoch, weil es schon seit Stunden Bindfäden regnet, wird die Ente in der ihr zubemessenen Zeit nicht völlig trocken sein, was zur Folge hat, dass die Haut später nicht so knusprig sein wird, wie man es bei einer so ausgeklügelten kulinarischen Raffinesse erwarten darf."

[Südostasiatische Spezialitäten : eine kulinarische Reise / Rosalind Mowe (Hrsg.) ... Köln : Könemann, ©1998. -- (Culinaria). -- ISBN 3895089125. -- S. 63. -- {Wenn Sie HIER klicken, können Sie dieses Buch bei amazon.de bestellen}]


11.3. Entenfedern


Entenfedern haben einen im Vergleich mit Gänsefedern zarteren Kiel. Sie eignen sich darum ausgezeichnet für weiche Kissen. Die Qualität der Federn wird sehr durch das Futter bestimm. Gefieder von Enten aus Freiland- und Gewässerhaltung, die nicht gemästet wurden, hat mehr Füllkraft und längere Haltbarkeit. Energiereiches Mastfutter macht die Federn fetthaltiger und weniger elastisch.


11.4. Entendung


Der Dung von Enten enthält viele Pflanzennährstoffe. Der Nährstoffgehalt liegt meistens über dem von Rinder- und Schweinedung.

Entendung kann verwendet werden


11.5. Enten als Schädlingsvertilger


Enten sind nicht nur ausgezeichnete Schneckenvertilger, sondern eignen sich auch als Fliegenfänger:

Warzenenten als Fliegenfänger: "The muscovy is a voracious omnivore that is particularly fond of insects. For years, some Canadian farmers have sworn that a few muscovies took care of all fly problems on their farms. In 1989, Ontario biologists Gordon Surgeoner and Barry Glofcheskie (see Research Contacts) decided to put this to the test.

Starting with laboratory trials, the entomologists first put a hungry five-week-old muscovy into a screened cage with 400 living houseflies. Within an hour it had eaten 326. Later, they placed four muscovies in separate cages containing 100 flies each. Within 30 minutes over 90 percent of the insects were gone. It took flypaper, fly traps, and bait cards anywhere from 15 to 86 hours to suppress the populations that much.

Moving to fleld tests, the researchers placed pairs of twoyear-old muscovies on several Ontario farms. Videotapes showed the birds snapping at houseflies and biting flies about every 30 seconds and being successful on 70 percent of their attempts. With that efficiency, they achieved 80-90 percent fly control in enclosures such as calf rooms or piggeries. The birds were given only water and had to scavenge for all their food. Females seemed to eat about 10 percent more flies than males, and individuals of any age between eight days and two years were equally effective.

The birds fit the practical needs for farmyard fly control. They stayed close to piglets and calves, to which flies are particularly attracted. They even snatched flies off the hides of resting animals without waking them up. On one farm, the birds huddled between sleeping piglets and were accepted by the sow lying beside them. This was noteworthy because most fly-catching devices (chemical, electrical, or mechanical) must be kept far from animals.

To the Canadians, the economic advantages are clear. A 35-cow dairy needs $150-$590 worth of chemicals for controlling flies during the fly season; muscovy chicks, on the other hand, cost less than $2 each, eat for free, and can be sold for a profit of 200-400 percent.

The researchers point out that employing muscovies does not eliminate all need for insecticides, but it reduces the amounts required. And muscovies are biodegradable, will not cause a buildup of genetic resistance, and taste better than flypaper. Indeed, their meat is excellent, and the naturally mute birds seldom make any noise.

Reportedly, muscovies are kept in some houses in South America to control not only flies, but also roaches and other insects."

[Microlivestock : little-known small animals with a promising economic future / Board on Science and Technology for International Development (BOSTID). -- Washington, DC : National Academy Press, Washington, 1991. -- [Darin: Ducks, Muscovy]. -- In: Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}]


12. Weiterführende Ressourcen


12.1. Yahoo categories



12.2. Ressourcen in Printform bzw. auf CD-ROM


Altrichter, Gerhard ; Braunsberger, Franz: Bäuerliche Geflügelhaltung : Produktion und Vermarktung von Eiern und Qualitätsgeflügel. -- 2., überarbeitete Aufl. -- Klosterneuburg : Österreichischer Agrarverlag, ©1997. -- 288 S. : Ill. -- ISBN 3704012254. -- {Wenn Sie HIER klicken, können Sie dieses Buch bei amazon.de bestellen}. -- [Enthält Kapitel über Hühner, Truthühner, Perlhühner, Wachteln, Enten, Gänse, Tauben. Empfehlenswert]

Humanity development library = HDL : for sustainable development and basic human needs. -- Version 2.0. -- Antwerp : Global Help Projects, 1998. -- 1 CD-ROM. -- [Enthält 800 Bücher, Reports und Broschüren sowie 430 Zeitschriften, insgesamt ca. 160.000 S. von Publikationen von mehr als100 Organisationen (z.B. FAO, gtz, Oxfam, Peace Corps, SKAT, UNESCO, UNICEF, WHO, World Bank); unentbehrlich!]. -- {Sie können diese CD-ROM für 30$ hier bestellen: http://www.oneworld.org/globalprojects/humcdrom/order.htm}. -- Online zugänglich: URL: http://media.payson.tulane.edu:8083/. -- Zugriff am 2001-02-20

Darin u.a.:

Jahrbuch für die Geflügelwirtschaft : Jahrbuch des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. und seiner Mitgliedverbände. -- Stuttgart : Ulmer. -- ISSN 0447-2713
[Jahrgang] 2000. -- ©1999. -- ISBN 3800138042

Luttitz, Horst von: Enten und Gänse halten. -- 3. Aufl. -- Stuttgart : Ulmer, ©1997. -- 184 S. : Ill. -- ISBN 3800173514. -- {Wenn Sie HIER klicken, können Sie dieses Buch bei amazon.de bestellen}

Nutztiere der Tropen und Subtropen / Hrsg. Siegfried Legel. -- Stuttgart [u.a.] : Hirzel.. -- Bd. 3: Pferde/Esel, Schweine, Elefanten, Geflügel, Bienen, Seidenspinner. -- ©1993. -- ISBN 3777604976

Raethel, Heinz-Sigurd: Enten : Zier- und Hausenten. -- München : Gräfe und Unzer, ©1988. -- 102 S. : Ill. -- (GU Tier-Praxis). -- ISBN 3774246599

Woernle, Hellmut: Geflügelkrankheiten. -- Stuttgart : Ulmer, ©1994. -- 128 S. : Ill. -- (Patient Tier). -- ISBN 3800172909. -- {Wenn Sie HIER klicken, können Sie dieses Buch bei amazon.de bestellen}


Zu Kapitel 8,7,3: Gänse